Corona – Kommt es in Deutschland zu einer Schlacht um die Intensivbetten?

Ungefähr werden in Deutschland rund 28.500 Intensivbetten vorgehalten. Wenn aber die Ansteckungsfälle weiterhin so wachsen werden wie bisher, dann bekommen wir auch bei uns dieselben Verhältnisse wie in Italien, weil unsere Regierungsverantwortlichen viel zu spät eingegriffen haben.

Und dazu gibt es einen interessanten Bericht eines italienischen Assistenzarztes (Chirurg) aus Bergamo.

Er beschreibt eine Schlacht um Nothilfe noch nie gekannten Ausmaßes. Die Menschen, die sich mit dem Corona-Virus in Bergamo angesteckt hatten, wurden mit Fieber nach Hause geschickt und bekamen keine geeigneten Medikamente zur Heilung, weil diese nicht verfügbar waren.

Sie ertrugen qualvoll das Fieber, aber als sie nicht mehr atmen konnten, gingen sie ins Krankenhaus, um Hilfe einzufordern.

Sie fanden aber ein Krankenhaus vor, das schon seit längerer Zeit überfüllt war und wirklich helfen konnte ihnen keiner.

Die Ärzte und das sie begleitende Pflegepersonal standen am Ende ihrer physischen und psychischen Kräfte.

Es ist noch nicht bekannt, wie die Gefahr in Bergamo gelöst wurde, aber viel Gutes oder Wunder werden sich nicht ereignet haben.

Bezogen auf Deutschland, wo sich ähnliche Ereignisse ereignen könnten, stellt sich dann die Frage, wie man vorgehen will.

Bisher hat unsere Bevölkerung keinen Schimmer, was mit ihr passiert, wenn die Mittel aufgebraucht und erschöpft sind, z.B. wenn es für 28.500 Betten einen Bedarf von 100.000 Menschen gibt.

Wer wird dann zuerst behandelt?

Man mag sich dieses Szenario gar nicht vorstellen, aber dann muss irgendjemand über Leben und Tod entscheiden.

Wer zieht dann den kürzeren?

Im zweiten Weltkrieg waren die Lazarette auf allen Seiten voll. Die deutschen Feld-Chirurgen entschieden nach dem Grundsatz der besten Überlebenschancen. Dasselbe Prinzip angewandt, würde bedeuten, dass die Alten, die Vorerkrankten und die Kinder ohne ausreichenden Immunschutz am Ende der Fahnenstange wären.

Aber auch nach der sogenannten Triage (Notfallauswahl) treten dieselben Schwierigkeiten auf.

Bisher gab es von offizieller Seite kein Wort darüber.

Es bleibt innig zu hoffen, dass der Krug der Erfahrung an uns vorbeigeht.

Schlimm ist die Feigheit vor dem Feind, noch schlimmer ist die Feigheit vor dem Volk (Günter Grass, abgewandelt anstatt Volk sagte er Freund)

Raimund Frenzel, freier Berichterstatter

12.03.2020

Mensch – Info – Lösung – Hand in Hand – Anmerkungen und Hinweise zum Corona Virus

  1. Rechtliche Grundlagen
  2. Was wissen wir zurzeit?
  3. Allgemeine Hinweise zur Vorbeugung
  4. Wer ist besonders gefährdet?
  5. Was passiert mit Praxen, wenn diese unter Quarantäne gestellt werden?

 

  1. Rechtliche Grundlagen:

Im Wesentlichen gilt das Infektionsschutzgesetz ifSG und weitere Verordnungen.

Interessant sind dabei die §§ 30 und 56 ifSG

  • Im § 56 wird z.B. geregelt, welche finanziellen Ansprüche man bei Eintreten der Quarantäne hat.
  • Darüber hinaus muss der Anspruch sofort bei den dafür in Frage kommenden Behörden gestellt werden; rückwirkende Zahlungen sind nicht vorgesehen.
  • Bei Nichteinhalten der Quarantäne können Strafen bis zu zwei Jahren Gefängnis verhängt werden.

 

  1. Was wissen wir zurzeit?

Das Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) enthält auch u.a. das ACE2 und als Protease das TMPRSS2.

Damit das Virus nicht in die „Lungenwirtszellen“ kommt, muss es blockiert werden, denn die Protease TMPRSS2, die sich im menschlichen Körper befindet, wird vom Virus dazu benutzt, um in die „Wirtszellen“ zu gelangen.

In einem Fall, so wird berichtet, hat die japanische Medikamention „Camostat Mesilate“, welche für Bauchspeicheldrüsenentzündungen eingesetzt wird, erfolgreich das Eindringen verhindert.

In Thailand scheint es bei einer Patientin gelungen zu sein, zur Heilung einen Medikamentenmix einzusetzen.

1.Antigrippe Medikament bei MERS

2.HIV Medikament wie Ritonavir/Lopinavir

 

  1. Allgemeine Hinweise zur Vorbeugung:

Menschenansammlungen und Händeschütteln vermeiden

Hände häufig und gründlich waschen und das Gesicht nicht berühren

Richtig niesen und Husten (wichtig: ausreichenden Abstand zu anderen Personen zu halten)

Körper ständig auf Symptome prüfen (z.B. hohes Fieber, starkes Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen)

Handschuhe/Atemmasken tragen, z.B. als Schutz für andere Menschen

Bei Verdacht oder Symptomen auf virale Grippe und/oder möglichem viralen Infekt durch den Corona Virus, Befunderhebung vom Arzt abklären lassen (telefonischer Patientenservice: 116 117)

Auf Körperkontakte verzichten, insbesondere bei HWG Personen, keine Liebesspiele o.ä., wenn mögliche: getrennte Schlafzimmer, regelmäßiges Lüften

Keinen anstrengenden Sport betreiben, aber regelmäßig an die frische Luft gehen – alle drei Stunden mindestens 15 Minuten pro Einheit-, Sonnenzeit ausnutzen.

Gesunde Ernährung:

Alles überwiegend essen, was die Viren selber nicht mögen; alle natürlichen Mittel, die der Darmflora nützlich sind, beginnend mit einer Darmgrundreinigung und darauffolgender Darmpflege (Gesunde Flora = Gesundes Leben)

Zur Stärkung der körpereigenen Abwehr:

Überwiegend basische und Immunabwehr-stützende Kost zuführen, z.B. Schwarz- oder Dinkelbrot, Blattsalate, Ingwersaft- oder Knollen, Walnüsse, rote Paprika, Spinat, Broccoli, Sellerie- oder Saft, Obst (Äpfel, Kiwi, rote Beeren, Mandarinen, Apfelsinen)

Hühnerbrühe, Ochsenschwanzsuppe

Seelachs, Seeteufel, Rotbarsch o. ä.

Alle diese Hinweise sind ohne Gewähr und können eine schicksalshafte Entwicklung (schwere Erkrankungen oder Tod) nicht aufhalten. Sie sind nur als Unterstützung oder vorbeugende Maßnahme für die Vorsorge- und Heilbehandlung anzusehen.

Dabei ist auch abzuklären, auf welche Naturmittel man allergisch reagiert bzw. welche Kontraindikationen vorliegen.

Klären Sie auch ab, welche Nahrung und welche Ergänzungsmittel am besten für Ihren Körper geeignet sind und welche Mengen ihr Körper in welcher Form vertragen kann.

Vorort muss immer ein Arzt oder eine Ärztin entscheiden, was als Heilbehandlung akut oder auf Dauer geboten ist.

 

  1. Wer ist besonders gefährdet?

Besonders gefährdet sind alle Patienten mit akuten und bestehenden Lungenvorerkrankungen, sowie der Nebennierenrinden.

Alle Patienten, die rauchen oder die sich in einer Luft bewegen, die stark belastet ist und weiterhin alle Patienten, die an Asthma leiden.

 

  1. Was passiert mit Praxen, wenn diese unter Quarantäne gestellt werden?

Da der Corona Virus noch nicht als Seuchengefahr gelistet ist, kann vorher auch keine Quarantäne veranlasst werden, aber selbstverständlich für den Fall, dass eine Quarantäne angeordnet werden sollte, sieht das ifSG Entschädigungen vor.

Was aber nicht bezahlt wird, ist die diffuse Angst von Teilen der Bevölkerung, die Praxen nicht zu besuchen, sofern das nicht notwendig ist.

Es ist auch nicht sehr wahrscheinlich, dass der Corona Virus zur Seuche erklärt wird, weil man in der Vergangenheit die normale virale Grippe in Bezug auf die Seuchengefahr nicht beachtet hat und pro Jahr etwa 10-20.000 Menschen gestorben sind. Davon ist der Corona Virus noch weit entfernt.

Es soll aber Versicherer geben, die dieses Risiko anbieten und ich werde mich um bezahlbare Lösungen bemühen.

Sobald die Entscheidungen vorliegen, kann ich darüber berichten.

Den Schaden nachzuweisen, ohne dass eine Quarantäne vorliegt, dürfte mehr als schwierig sein, denn dann müsste man sich auch einer Schweigepflichtentbindungserklärung bedienen und es ist auch nicht sicher, ob diese durch die Patienten in diesem Fall erteilt wird.

Sollte das Corona Risiko eine echte Pandemie werden, dann sind auch die Möglichkeiten der privaten Versicherer erschöpft und staatliche Lösungen, wie z.B. Soli für Corona einzufordern.

Beachten Sie bitte, dass die Hinweise und Äußerungen nur als Meinung und Meinungsäußerung  zu verstehen sind.

Ich wünsche allen eine gute Gesundheit bzw. einen unterstützenden Heilerfolg.

 

Raimund Frenzel – 85567 Taglaching/Obb.