Zwangsverpflichtung zum Bereitschaftsdienst

Die Zwangsverpflichtung durch die KV zum ärztlichen Bereitschaftsdienst

Für viele von Ihnen als Privatärzte ist dieser Bereitschaftsdienst eine zusätzliche und nicht notwendig erscheinende Belastung.

Und in den Unterhaltungen zu diesem Thema kommt automatisch die Frage nach dem Versicherungsschutz auf. Dieser besteht, aber nur für die zivilrechtliche gesetzliche Haftung privatrechtlichen Inhalts.

Selbst strafrechtlich besteht eine Deckung nach Vergehen nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz.

Davon zu unterscheiden ist der Verbrechensbereich. Und dieser kann eintreten, entweder durch eine fahrlässige oder mutwillige Handlung. Und das wiederum bedeutet, dass Sie selbst bei fahrlässiger Körper- und/oder Gesundheitsverletzung strafrechtlich alleine stehen.

Und das auch bei Krankheitsfällen, die Sie aufgrund Ihrer Aus-, Weiterbildung und Berufsausübung nicht ausreichend behandeln können und somit in die Lage eines Übernahmeverschuldens kommen könnten.

Allerdings muss man von einem Arzt erwarten können, die vitalen Funktionen des Körpers aufrecht zu erhalten, bis in angemessener Frist notärztliche Hilfe für die Patienten gewährleistet ist. Trotzdem ist die KV, falls nicht schon erledigt, aufzufordern, Ihnen hier für alles ein allgemein gültiges Regelwerk an die Hand zu geben.