Operationsfehler – Rechtsprechung

Bei einer Operation wurde es unterlassen, eine OP-Nadel aus dem Körper einer Patientin zu nehmen.

Dieses wurde zwar relativ früh festgestellt und die verbliebene OP-Nadel wurde entfernt.

Deswegen begehrte die Patientin von der Bundesrepublik Deutschland ein Schmerzensgeld, weil sie in einem Bundeswehrkrankenhaus operiert wurde.

Die Bundesrepublik Deutschland vertrat in einem Gerichtsprozess die Auffassung, dass dieser Vorgang nicht schmerzensgeldfähig sei. Dieser Auffassung folgte der Richter nicht und verurteilte Die Bundesrepublik Deutschland zur Zahlung eines Schmerzensgeldes.

OLG Stuttgart, Urteil vom  20.12.2018(1 U 145/17)

Diesem Urteil ist nur zuzustimmen.