Organspende und Hirntodproblematik

Bundesgesundheitsminister Spahn will die Rechtslage mit Bezug auf die Organspenden verändern. Danach könnten jedem Hirntoten die Organe entnommen werden, wenn er nicht vorher aktiv schriftlich widerspricht.

Allein das Wort Hirntod ist schon eine Mogelpackung.

Ein Hirntod liegt dann vor, wenn die Organe nicht mehr durch Blut versorgt werden. Natürlich kann das Hirn funktionsunfähig werden. Solange es aber versorgt wird, ist es nicht tot und schon gar nicht der Mensch. Jedem muss klar sein, dass nur lebend gehaltene Organe weiter verpflanzt werden können.

Anmerkung: Wenn das Gesetz durchkommen sollte, dann widerspricht es unserem Grundgesetz, weil dieses die Unversehrbarkeit des eigenen Körpers besonders schützt.