Vermeidung von Behandlungsfehlern

 

Die Quote von Behandlungsfehlern liegt nach Angaben Statistiken fachübergreifend zwischen 22 und 30%.

Auffällig ist die Quote in der Pflege und  Zahnmedizin.

Die Fehlerarten sind sehr unterschiedlich, jedoch scheinen sie sich bei folgenden Maßnahmen zu häufen:

Die medizinisch-indizierte Maßnahme wurde falsch oder gar nicht  durch- bzw. ausgeführt oder

die Maßnahme war richtig, aber nicht der Zeitpunkt, weil zu spät.

Beispiel: Eine nekrotisierende Faziitiis. Wenn der Zeitpunkt zu spät war, dann kann man die Frage stellen, ob die zuerst angezeigte Maßnahme auch noch die richtige war.

Die Orte der fehlerhaften Behandlungen liegen zu etwa 30% bei den niedergelassenen Ärzten und zu etwa 66 % bei den Krankenhäusern –Ärzte und Pflege-.

Ein weiterer Mangel besteht in der Arzt- Patientenkommunikation. Wenn z.B. ein ausländischer Augenarzt in seiner Diagnose von Vernarbungen an der Hornhaut spricht; es sich tatsächlich aber um einen Nachstar handelt, dann ist das nicht unbedingt zielführend.